August Ferdinand Möbius (* 17. November 1790 in Schulpforte bei Naumburg (Saale); † 26. September 1868 in Leipzig); war deutscher Mathematiker und Astronom an der Universität Leipzig.
August Ferdinand Möbius studierte zunächst mehrere Jahre Rechtswissenschaften, bevor er sich von 1809 bis 1814 dem Studium der Mathematik an der Universität Leipzig zuwandte. Er promovierte bei Johann Friedrich Pfaff mit dem Thema De computandis occultationibus fixarum per planetas. Im Jahr 1815 habilitierte er mit astronomischen Arbeiten. Ein Jahr später wurde er zum außerordentlichen Professor und Observator der Leipziger Sternwarte – auf Empfehlung von Carl Friedrich Gauß – berufen. Zum Direktor der Sternwarte wurde er 1848 ernannt.
Zudem ist Möbius der Erfinder der nach ihm benannten Möbiusschleife, die für den Necroscope, Harry Keogh, eine unerschöpfliche Möglichkeit bietet, durch Zeit und Raum zu wandern. Harry Keogh besucht Möbius oft an seinem Grab und diskutiert mit ihm über mathematische Problemstellungen. Möbius schätzt dies derart, dass er ihm die Geheimnisse seiner berühmten Möbiusschleife eröffnet.